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Widerstand in der NS-Zeit

Der Zeitzeuge Heinrich Schultz

Heinrich schultz«Mein Vater wurde am 6. Dezember verhaftet. Am Nikolausmorgen, das weiß ichnoch genau. Wir wohnten damals auf derBerliner Straße 21. Sie kamen früh morgens, er war noch gar nicht ange-zogen. Sie haben alles durchwühlt und ihn einfachmitgenommen.
Mein Vater war einfacher Arbeiter. Er war im ersten Weltkrieg Soldat und als Essensträger immer an der Frontlinie eingesetzt, wurde dabei verwundet und kam insLazarett.
Er kam als Kriegsgegner in die Heimat zurück nach Köln. Auf Grund seiner Erlebnisse trat er 1919 in die KPD ein. Und auch als 1933 die Nazis an die Macht kamen, ist er weiter aktiv gewesen.
Im Prozess, der im Juli 1935 stattfand,wurde er zu 27 Monaten Gefängnis verurteilt wegen Hochverrat.»

Den vollständigen Text können Sie hier als PDF herunterladen.

 

Schwerste Zeiten für Widerständigkeit – Arbeiterwiderstand Edelweißpiraten
Heinrich Schultz
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