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Jüdisches Leben in Mülheim

Das Schicksal der Familie Spiegel

Josef Spiegel wurde am 22.4. 1858 in Witten an der Ruhr geboren. Im Mülheimer Adress-buch von 1898 ist er als Inha-ber eines Schuhgeschäfts und Eigentümer der Buchheimer Straße 6 eingetragen. Er zählte mindestens seit 1902 zu den Repräsentanten der Mülheimer Synagogengemeinde. Erwin Schild lernte ihn in seiner Kind-heit als alten und angesehenen Herrn kennen, der eine der Säulen der Mülheimer Synago-gengemeinde war. Josef Spiegel war verheiratet mit Lina Spiegel geb. Schnurmann (*10.6.1862). Sie hatten zwei Söhne Paul (*23.11.1892) und Max *(1895), die vermutlich beide in Mülheim geboren sind. Mindestens seit 1914 verkauften sie auch Sportartikel, wie aus dem Adressbuch 1914 und einem Foto ersichtlich ist.

Der ganze Artikel aus der Broschüre Jüdisches Leben und Verfolgung in Köln-Mülheim kann hier als PDF herunterladen werden.

 

Juden in Köln-MülheimDie Verlegung von Stolpersteinen für die Familie Mohl Geehrt, beraubt und im Nationalsozialismus ermordetCarl Heymann und sein Geschäft Oppenheimer – Das Schicksal der Familien Spiegel und Schild – Die Synagoge Mülheimer Freiheit 78 – Der Friedhof der Provincial-Synagogen-Gemeinde Mülheim