Mülheim im
Nationalsozialismus
Jüdisches
Leben in
Mülheim
Widerstand
in der
NS-Zeit
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Geschichte(n)
Geschichte
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Jüdisches Leben in Mülheim
Die Synagoge Mülheimer Freiheit 78

Modell der Synagoge Mülheimer Freiheit 78
Die letzte Synagoge war Ersatz für die beim großen Eisgang 1784 zerstörte Vorgängerin, die an der Freiheit Nr. 5 gestanden hat. Bis zum Bau der Brücke stand an dieser Stelle das Gasthaus «zur Bierkirche». Wann die erste Synagoge gebaut wurde, ist nicht bekannt, Dokumente existieren über sie nicht mehr.
Carl Brisch hat eindrucksvoll die Solidarität der Mülheimer beschrieben, die bei der größten Naturkatastrophe in Mülheim 1784 zusammenstanden. 21 Personen der ca 3100 Einwohner Mülheims sind ertrunken, zwei Drittel der Häuer zerstört. Die Obdachlosen wurden aufgenommen von denen, deren Häuser verschont geblieben sind. Ohne Ansehen der Religion halfen jüdische und christliche Mülheimer sich in Todesgefahr. Das sollte 150 Jahre später leider nicht mehr so sein als die Katastrophe nicht von der Natur, sondern von den Menschen gemacht wurde.
Der ganze Artikel aus der Broschüre Jüdisches Leben und Verfolgung in Köln-Mülheim kann hier als PDF herunterladen werden.
Juden in Köln-Mülheim – Die Verlegung von Stolpersteinen für die Familie Mohl – Geehrt, beraubt und im Nationalsozialismus ermordet – Carl Heymann und sein Geschäft Oppenheimer – Das Schicksal der Familien Spiegel und Schild – Die Synagoge Mülheimer Freiheit 78 – Der Friedhof der Provincial-Synagogen-Gemeinde Mülheim |