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Widerstand in der NS-Zeit
Die Zeitzeugin Martha Mense
Als am 8. Mai 1985, dem 40. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, auf dem Ratsplatz in Köln-Mülheim das Mahnmal «Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg» eingeweiht wurde, das die damalige Friedensgruppe dem Bezirk geschenkt hatte, sprach dort auch eine energische ältere Dame, dieKrieg und Faschismus selbst erlebt und erlitten hatte: Martha Mense aus Höhenhaus. Als Zeitzeugin ging sie in Schulen und berichtete anschaulich über die Zeit des Faschismus und den Widerstand, den sie als junge Kommunistin in diesen Jahren leistete. Sie machte Führungen mit Schulklassen durch das EL-DE-Haus, in dem sie selbst inhaftiert war. Auch nach dem Krieg engagierte sie sich in der KPD, sie war Gründungsmitglied der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. Nach dem Verbot der KPD trat sie 1968 der DKP bei, war aktiv in der Friedensbewegung der 80er Jahre und beteiligte sich an Aktionen der Höhenhaus-Dünnwalder Friedensinitiative gegen die Stationierung atomarer Mittelstreckenraketen und gegen den Golfkrieg.
Martha Mense starb am 18. September 1998. In Kalk erinnert seit 2001 die Martha-Mense-Straße an diese aktive Antifaschistin.
Den vollständigen Text können Sie hier als PDF herunterladen.
Schwerste Zeiten für Widerständigkeit – Arbeiterwiderstand – Edelweißpiraten
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