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Mülheimer Geschichte (n)

Die Hacketäuer-Siedlung

Das Hacketäuer-Viertel ist ein widersprüchlicher Ort.
Verbinden sich auf der einen Seite mit ihm glorifizierende
Erinnerungen – vor allem bei alten Mülheimern – an das Regiment der „Hacketäuer", so ist für viele der Name ,,Hacketäuer“ verbunden mit der Geschichte von Armut und Obdachlosigkeit in Köln, mit der Bedeutung der Hacketäuer-Kaserne als zentraler städtischer Obdachlosenunterkunft vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis Mitte der sechziger Jahre.
Bis heute ist es ein Ort von unterschiedlichster Wahrnehmung: Armut mit und ohne Arbeit, Arbeits- und Perspektivlosigkeit, erlebte Ausgrenzung, aber auch ein helles, grünes, lebendiges Viertel.
Alle Aspekte markieren gewissermaßen die Extrempunkte der vorurteilsbelasteten ,,Wertschätzung" der Kaserne – und zwischen ihnen bewegt sich auch die Geschichte des Hacketäuer-Viertels.

Vortrag zur Geschichte der Hacketäuer-Siedlung am 3.5.2011 als PDF

 

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